Mit Fortuna, der Lenkerin der Welt, und Musik aus der Carmina Burana eröffnete Anton Lottner heuer unsere 22. Burghofserenade. Und die Glücksgöttin hatte endlich ein Einsehen mit uns und ermöglichte nach vier Jahren wettertechnisch wieder ein Freiluftkonzert. Und dies hatte auch eine volle Tribüne und ein gut gelauntes Publikum zur Folge. Im symphonisch geprägten ersten Konzertteil ging es dann schnell und „windig“ weiter. Nach „Flashing Winds“ und „Mountain Wind“ folgte „Leichtes Blut“, eine Schnellpolka von Johann Strauß. Danach hatten Teresa Ruß, Annika Seebauer und Verena Steinsdorfer ihren großen Auftritt als Flötensolistinnen in „Section in Session“. Vor der Pause wurde es mit dem Filmmusikmedley „Moment for Morricone“ und dem Marsch „Goldene Kameraden“ noch einmal zwei imposant.

Nach der Pause stellte sich unser Jugendorchester mit Klassikern wie „Can can“, „Can’t help falling in love“ von Elvis Presley und dem „Soul Bossa Nova“ von Quincy Jones vor. Das JugO kann heuer auf ein 10-jähriges Bestehen zurückblicken und schon viele „Stadtkapellerer“ haben dort ihr Handwerkszeug gelernt. Und so ließ es sich Dirigent Markus Held nicht nehmen, alle diese Ehemaligen auf die Bühne zu bitten und zusammen mit der bestehenden Besetzung des JugO ”Clap your hands and stamp your feet” (mit tatsächlich stampfendem und klatschendem Publikum) und “The Winner Takes It All” von ABBA zu intonieren. So wurde auch deutlich, welche Aufbauarbeit in Nachwuchsformation geleistet wird.

Nachdem das “große” Orchester wieder die Bühne betreten hatte, folgte der bes(ch)wingte und lockere zweite Teil mit den “Gentlemen of music“ – Tom Jones und Neil Diamond – und „Funky afternoon“. Als Höhepunkt des Abends begeisterte Peter Habermeier als Bill Ramsey die Zuhörer mit mitreißenden Schlagern wie „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ oder „Souvenirs, Souvenirs“. Den Abschluss der Serenade bildete der beliebte Marsch „Die Sonne geht auf“ (auch wenn die schon untergegangen war), nach dem als Zugaben noch die Polka „Böhmische Liebe“ und die Titelmelodie aus Winnetou – eine Hommage an den kürzlich verstorbenen Pierre Brice – gefordert wurden.

Mit Fortuna und ohne Krimi

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